Das in „Bewerbung“ der Begriff Werbung steckt ist Ihnen sicher bewusst. Wenn Sie also Ihre „Bewerbung“ wörtlich nehmen, dann ist es schlicht Eigenwerbung dafür, was Sie einem Arbeitgeber bieten (wollen). Opa´s Bewerbungsmappe hat versucht, für einen „Jobbittsteller“ zu werben. Glauben Sie in Zeiten von Web 2.0 daran, dass man den alten Wein nur in neue Schläuche verpacken muss, um seinen Traumjob zu bekommen?
Wenn Sie stattdessen die Trampelpfade der althergebrachten Bewerbung verlassen wollen, dann empfehle ich eine andere Sicht und innere Einstellung zum Thema Bewerbung. Am Anfang steht dann die Frage, was ist eigentlich Werbung? Eine beispielhafte Antwort von Werbe-Profis wie z.B. die Macher von Marketing-Blog. Sie bringen es auf eine ganz kurze Formel: Werbung ist veröffentlichte Kommunikation. Daraus leitet sich zwingend ab: Bewerbung ist Werbung. Denn jede Bewerbung ist letztlich der Versuch, mit seiner Zielgruppe zu kommunizieren. Sie wollen auf sich aufmerksam machen, Ihre Fähigkeiten bzw. Ihre Kenntnisse herausstellen und letztlich Ihre Marke-Ich verkaufen.
Vielleicht sagen Sie jetzt, na ja, mit meiner Bewerbungsmappe mache ich doch schon Werbung. Sie haben damit einerseits Recht. Rückfrage: Reicht das in unserer reizüberfluteten Welt aus? Jedenfalls dann nicht, wenn Sie die Aufmerksamkeit eines Entscheiders dazu gewinnen wollen, um sich Ihren Traumjob angeln zu können. Und ganz besonders dann nicht, wenn Sie in Wettbewerb mit zu vielen anderen Bewerbern stehen.
Mein Vorschlag: Nutzen Sie die Tricks und Kniffe der Werbeprofis und übertragen Sie diese auf Ihre Bewerbungskampagne. Aus meiner Erfahrung ist dabei die Anwendung der folgenden 3 Schlüssel-Tipps besonders erfolgreich.
1. Emotionen wecken
2. informierende Botschaften senden
3. Bedürfnisse ansprechen und/oder neue Bedürfnisse erzeugen
Ein (nicht ganz ernst gemeintes) Beispiel wie es gehen könnte
Ich bin sehr gespannt auf Ihre Kommentare zu meiner These „Bewerbung ist Ihre Werbung.“

